Natur & Sinn

Regeneratives Lernen: Permakultur-Prinzipien in der Teamentwicklung

28.07.2025 · 6 Min · Yasmine Ruffehe

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Übersetzt aus dem englischen Original.

Flipchart mit der Überschrift Kanban Workshop und rosa Haftnotizen in einem rustikalen Raum, dahinter ein Laptop mit Folien.

Angefangen hat es mit Erde. Nicht im übertragenen Sinn, sondern wörtlich: Eine kleine Gruppe fand sich auf einem Stück Land im ländlichen Frankreich nahe der deutschen Grenze zusammen und begann zu pflanzen. Bäume, Gemüse, Ideen. Sie nannten den Ort Vaikuntha, nach dem Sanskrit-Wort für einen Ort des Friedens und der Erfüllung. Der Traum war damals einfach: eine Gemeinschaft aufbauen, die sich selbst trägt, verwurzelt in der Permakultur und im Rhythmus der Natur.

Dabei ist es nicht geblieben. Über die Jahre wurden aus den Feldern von Vaikuntha mehr als Beete. Sie wurden zur Leinwand, zum Proberaum, zum Klassenzimmer, zum Feuerkreis. Nach und nach entstand eine andere Art zu lernen — eine, in der es um Wandel geht, nicht nur beim Land, sondern bei Menschen und bei der Arbeit selbst.

Von der Permakultur zum Sinn

Als Benedikt Irsch, heute Vorsitzender des Vereins, sich fragte: „Was wäre, wenn Arbeit nicht Neonlicht und endlose Meetings hieße?" — da hat sich etwas verschoben. Er sah das Potenzial nicht nur im Anbau, sondern in einer regenerativen Art zu arbeiten und zu lernen.

Im Gemeinschaftshaus hing bald ein Kanban-Board. Auf Haftnotizen standen Vorhaben: Retreats, Workshops, Wassersysteme, künstlerische Residenzen. SAFe- und Agile-Trainings kamen dazu — ja, in Jurten. Die Natur war nicht länger Kulisse, sie wurde zur Lehrerin.

Lernen in Bewegung

In Vaikuntha lernt man mit den Händen in der Erde und dem Kopf in Bewegung. Es kann sein, dass du wegen Komposttoiletten kommst und in einem Gesprächskreis über die Ethik von KI landest. Oder dass du zu einem Konzert anreist und am Ende einen Lehmofen mitbaust. Die Grenzen verwischen — zwischen Lehrenden und Lernenden, Kunst und Landwirtschaft, Management und Meditation.

Permakultur bleibt der Herzschlag. Aber sie schlägt inzwischen durch jede Begegnung hindurch: wie wir Gäste empfangen, wie wir entscheiden, wie wir den Ort selbst gestalten. Wöchentliche Check-ins, Treffen im Jahreslauf und ein von Hand gebautes Kanban-System — ja, wirklich von Hand — halten alles in Fluss.

Die Gemeinschaft folgt gemeinsamen Werten: Selbstversorgung und Artenvielfalt, Wissen, das zwischen den Generationen weitergegeben wird, eine Reparaturkultur zum Anfassen, kreative Freiheit und kultureller Austausch.

Das ist Lernen, das regeneriert — nicht nur das Land, sondern auch unsere Fähigkeit, in Verbindung zu gehen, zu gestalten und beizutragen.

Warum Vaikuntha für Vishnu Artists zählt

Als Vishnu Artists glauben wir an Wandel — von Systemen, von Teams, von Bewusstsein. Genau deshalb ist unsere Zusammenarbeit mit Vaikuntha so wichtig. Sie bietet etwas, das die digitale Welt nicht kann: greifbare, körperlich erfahrbare Räume für Veränderung.

Ob Agile-Trainings im Wald, Prototypen für neue Führungsformate oder gemeinsam kuratierte Veranstaltungen, in die man ganz eintaucht — Vaikuntha ist mehr als ein Ort. Es ist ein lebendiges Labor für regeneratives Arbeiten. Und es steht dir offen.

Buchen oder mitgestalten?

Du planst ein Retreat, einen Workshop, ein Offsite oder eine kulturelle Veranstaltung? Du suchst einen Ort, an dem du nicht nur lehren, sondern wachsen kannst? Vaikuntha ist offen für Vorhaben, die zu diesen Werten passen — Workshops, Retreats, Team-Events, Kunstprojekte, Konzerte und mehr.

Vor Ort gibt es Jurten und Zeltflächen, Feuerkreise und Tontechnik, Außenküchen und Komposttoiletten — und eine Gemeinschaft, die mit anpackt. Sag uns, was du brauchst: Bühne, Ton, Raum oder einfach einen Ort, um Neues auszuprobieren.

Was 2025 ansteht

Vaikuntha wächst, im Wortsinn und im übertragenen. Ein Vorgeschmack: ein Sommercamp für Kreative und Menschen, die etwas verändern wollen (im August), ein neuer Waldgarten samt Saatgut-Bibliothek, der Ausbau der selbstgebauten Infrastruktur (Toiletten, Solar, Wasser), mehr Jam-Sessions und mehr Spontaneität — und Preismodelle, die Teilnahme für mehr Menschen möglich machen.

Und immer: offene Hände, offene Erde, offene Köpfe.

Komm vorbei und pflanz etwas. Ob du Künstler:in bist, Coach, Facilitator:in oder einfach jemand, der einen Ort zum Denken und Fühlen sucht — wir laden dich ein, Vaikuntha zu erleben. Es ist nicht nur ein Ort. Es ist ein Prozess. Es ist eine Praxis. Es ist ein Prototyp für die Welt, die wir uns wünschen.

Ein Trainer erklärt ein Flipchart unter einem offenen Holzunterstand.
Gruppe sitzt auf einer bunten Decke auf der Wiese und arbeitet mit ausgedruckten Arbeitsblättern.
Zwei Männer vor einem Whiteboard mit dem Wochenplan an einer Holzfassade.

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